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Heimspiel Göcklingen

Kapellens Erste verschenkt die Möglichkeit zum Anschluss an die Spitzengruppe leichtfertig

Nach einer indiskutablen zweiten Halbzeit verlor Kapellens erste Mannschaft im Nachholspiel gegen den Gast aus Göcklingen völlig unnötig ein schon gewonnen geglaubtes Spiel mit 2:3 (2:0).

 

Kapellens Erste hatte ja im vorausgegangenen Spiel endlich den ersten Sieg in 2013 erzielen können.

Gegen den guten Gast aus Göcklingen hatte man jetzt am Mittwochabend die Chance, an die patzenden Mannschaften an der Tabellenspitze näher heranzurücken.

 

und das Team von Coach Wittmann begann auch sehr ambitioniert und brachte den Gast mit sehr aggressivem Forechecking mehrmals an den Rand der Verzweiflung. In der 23. Minute war es dann Kapellens Tagesbestem, Sturmführer Nick Beyer, vorbehalten, die Führung zu markieren.

Einen langen Ball von Keeper Huck leitete er volley auf den durchstartenden Dominick Born weiter. Dieser brachte die Kugel von Rechts hoch in den Strafraum, wo Nick dann per Kopf ins lange Eck „einnickte“.

 

In dieser Phase spielte eine Verletzung bei den Gästen dem SVK in die Karten. Dem Verletzten wünscht der SVK schnelle Genesung. nachdem der SVK weiter drückte, aber mehrfach gute Gelegenheiten ungenutzt lies, war es erneut Nick, der mit dem Schlusspfiff für mehr Zählbares gegen immer robuster zu Werke gehende Gäste sorgte. In einem Laufduell mit dem „gewichtigen“ aber keineswegs ungelenken Libero setzte er sich fulminant durch und legte von der Torauslinie zurück, wo der heranlaufende Christof Mattern schön vollendete.

 

Mit diesem vermeintlich sicheren 2:0 ging es auch in die Kabinen. Keiner war im Zweifel darüber, dass diese Partie gelaufen war, selbst den Göcklinger Akteuren war der Frust über den verlorenen Abend anzusehen.

 

Keiner rechnete mit den Geschehnissen der zweiten Halbzeit, als die Kapeller plötzlich das so erfolgreiche Pressing des ersten Durchgangs völlig einstellten und unentschuldbarerweise nur noch beinahe lustlos über den Platz trabten. Selbst das 3:1 nach einer Ecke früh in der zweiten Halbzeit weckte den Gastgeber nicht mehr auf. Im Gegenteil wurde der Gast weiterhin durch zu lasche Spielweise nachgerade gezwungen, selber offensiv zu werden, was sie zum Teil gar nicht zu wollen schienen. Doch der SVK blieb in Durchgang Zwei konsequent ungefährlich und verstrickte sich in brotlose Kleinkunst. kurz vor dem Ende dann die längst überfällige Bestrafung. Nachdem ein Gästespieler ungestört flanken durfte war auch der Stürmer sechs Meter vor dem Tor nur alibimässig begeleitet und konnte einköpfen.

 

Erst jetzt ging wieder ein Offensivruck durch die SVK-Reihen, denen aber in der Restspielzeit weiterhin nichts Verwertbares gelingen sollte. Im Gegenteil kam der Gast, fast symptomatisch für die zweite Halbzeit kurz vor dem Ende zu einem leichten Konter und zum wohl selbst nicht für möglich gehaltenen Sieg.

 

Alles in allem eine totale Enttäuschung durch das Team. das sah auch der Trainer so, dessen Originalzitat hier aus verschiednen Gründen nicht wiedergegeben werden soll. Das Team bedarf einer deutlichen Steigerung, um diese Scharte in den kommenden Spielen auszuwetzen.

 

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